Vorbemerkung
Die Sammlung ist als Schenkung im März 2026 an das Landeskirchliche Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche, Nürnberg, übergeben worden. Mit dem Schenkungsvertrag sind wesentliche Rechte auf das Archiv übergegangen, die Verwertungsrechte bleiben bei den Erben Emanuel Vogts.
1. Allgemeines
- Es sind ingesamt 2241 Werke katalogisiert und digitalisiert.
- Die Sammlung umfasst eigene Kompositionen sowie Bearbeitungen.
- Zu einzelnen Titeln existieren häufig mehrere Fassungen, etwa für unterschiedliche Besetzungen oder in unterschiedlichen Tonarten.
2. Struktur und Katalogisierung
- Psalmenbearbeitungen sowie alle übrigen Kompositionen und Bearbeitungen sind in zwei getrennten Verzeichnissen abgelegt.
- Die Zuordnung von Genre und Besetzung in der Excel-Liste erfolgte nach bestem Wissen. In vielen Fällen fehlten entsprechende Angaben des Komponisten und wurden daher ergänzt. Fehler können nicht ausgeschlossen werden.
- Fehlende Zeitangaben bedeuten, dass in den vorhandenen Unterlagen keine entsprechenden Informationen vorlagen.
- Vom Komponisten zusammengefügte Werke (z. B. geheftet oder mit Klebeband verbunden) wurden zur besseren Digitalisierung getrennt und nicht wieder zusammengefügt.
- Formate, die größer als DIN A4 sind, wurden entweder ebenfalls getrennt oder händisch abfotografiert. Diese liegen im JPG-Format, alle übrigen im PDF-Format vor.
Zur besseren Übersicht sind 20 Werke jeweils in einem Verzeichnis zusammengefasst.
- Doppelungen (z. B. Originale, Kopien, Varianten desselben Stücks) sind wahrscheinlich und können über die Suchfunktion/Filterfunktion identifiziert werden.
- Unvollständige Stücke oder Skizzen sind als Fragment gekennzeichnet.
- Zahlreiche Werke liegen als Bleistift-Manuskripte vor.
- Bearbeitungen sind in den jeweiligen Dokumenten vermerkt, jedoch nicht in der zentralen Excel-Liste.
- Die Arbeit vollzog sich in folgenden Schritten:
- Sichtung des Materials
- Vorbereitung für die Registrierung und Digitalisierung
- fortlaufende Nummerierung
- Aufnahme in die zentrale Excel-Datei
- Scannen der Dokumente und Umbenennung der erzeugten Dateien
- Sammlung in geeigneten Kartons (mit Deckel) und Beschriftung
Fehler kann ich nicht ausschließen.
3. Beschaffenheit der Materialien
- Bleistift-Manuskripte konnten teilweise nicht oder nur unzureichend digitalisiert werden; entsprechende Hinweise sind dokumentiert.
- Handschriftlich vorliegende Werke oder Werke mit handschriftlichen Notizen oder Ergänzungen wurden als „Originale“ katalogisiert.
- Die Bezeichnung „Kopie“ verweist in der Regel auf eine Abschrift der handschriftlichen Urschrift. Wenn sowohl Kopie als auch Original vorhanden sind, existieren zwei separate Einträge. Nicht alle Doppelungen konnten zweifelsfrei identifiziert werden. Es ist davon auszugehen, dass zahlreiche Originale bei den entsprechenden Adressaten vorliegen. (Chöre, Bläserformationen etc.)
4. Inhaltliche und persönliche Zuordnungen
- Widmungen wurden gemäß den Vermerken des Komponisten dokumentiert.
- Bearbeitungen fremder Werke sind stets eindeutig vom Komponisten als solche gekennzeichnet.
5. Herkunft und Besitz
Die Werke waren samt und sonders im Eigentum von Emanuel und Brigitte Vogt. Nach deren Tod und der Haushaltsauflösung in Windsbach wurden sie in zwei Umzugskartons verpackt und gelangten vollkommen ungeordnet in meinen Besitz. Die Systematisierung und Digitalisierung der Unterlagen geschah mit dem Einverständnis mit den Geschwistern Gabriele Mock-Leroch, Sabine Vogt und Kathrin Vogt.
6. Schlussbemerkungen
Die Registrierung und Digitalisierung der Werke unseres Vaters Emanuel Vogt habe ich im Juni 2025 begonnen und Ende Dezember 2025 abgeschlossen.
Vorgefunden habe ich ein vollständig unsortiertes/ungeordnetes Konvolut von Urschriften, Kopien, Bleistift-Manuskripten, Fragmenten und bereits vorhandene Druckerzeugnissen sowie dienstlichen und privaten Unterlagen.
7. Veröffentlichungen
Frank Hallmann, Facharbeit – Bereich Hymnologie – , Die Windsbacher Psalmen, Eine Untersuchung der drei- und vierstimmigen Männersätze von Emanuel Vogt, 1998, Fachakademie und Institut für Evangelische Kirchenmusik, Bayreuth
8. Digitalisierung der Notensätze
Nahezu sämtliche Dokumente liegen handschriftlich vor und wurden im Rahmen des Projekt als PDF-Dateien eingescannt. Die wünschenswerte Übertragung in maschinenlesbare Notensätze steht aus. Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.
Ein besonderer Dank geht an Dr. Nicolas Scharioth, ohne dessen maßgebliche konzeptionelle wie technische Unterstützung diese Internetseite nicht zustande gekommen wäre.
Johannes Vogt-Krause im Juli 2026